USA: 10-jähriges Mädchen mit Elektroschockpistole stillgestellt

21. November 2009

in BlogGezwitscher

schreiendes-maedchen
Bild: lordferguson | Lizenz

Laut Informationen von truecrimereport.com rief in Arkansas die Mutter eines 10-jährigen Mädchens die Polizei, nachdem sie ihre Tochter abends nicht überreden konnte, duschen zu gehen.

Als der Polizist Dustin Bradshaw eintraf, forderte die Mutter des Kindes diesen angeblich sogar auf, ihre Tochter mit der Elektroimpulswaffe ruhig zu stellen.

Das Mädchen zeigte sich auch in Gegenwart des Polizisten noch resistent, fluchte und trat dem Beamten anscheinend, bei dem Versuch sie ruhig zu stellen, zwischen die Beine.

Daraufhin schoss dieser mit seiner Elektroschockpistole auf das junge Mädchen, legte ihr Handschellen an und schickte sie in eine Art Jugendgefängnis.

7 Tage bezahlten Urlaub für den Polizisten… Weil er nicht filmte

Der Polizist wurde für 7 Tage beurlaubt.

Aber nicht etwa, weil er das Mädchen mit seiner Elektroschockpistole stillstellte, dies sei laut dem höchsten Beamten Jim Noggle richtig gewesen, sondern weil er das Geschehen nicht filmte, was bei dem Einsatz solcher Waffen laut Gesetz vorgeschrieben ist.

In was für einer Welt leben wir? Ich bin mir ganz, ganz sicher es gibt andere, ja sogar gewaltfreie Methoden, um ein 10-jähriges Mädchen zur Ruhe zu bringen.

  • http://blog.norddeutsch.net/ Till

    Hammer. Die spinnen, die Amis. Früher hat man sich Sonntagnachmittags noch im Fernsehen die „Verrücktesten Verfolgungsjagden der Welt“ angeschaut und darüber gelächelt, dass die Amis eben ein wenig rabiater an's Werk gehen. Heute knistern die Polizisten dort wehrlose alte Frauen und 10-jährige Kinder mit ihren Tasern zu Boden.
    Da läuft doch ganz gewaltig was schief.
    Wenn ich sowas höre, bin ich verdammt froh, nicht in den USA groß geworden zu sein… :-/

  • http://www.bloggezwitscher.de germanstudent

    Hi Till, danke für deine Meinung! Ist schon ziemlich krass, was da so in den Staaten abgeht. Manches kann ich echt so gar nicht nachvollziehen. Vielleicht ist es immer noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, z.B. bei der Gründung neuer IT Firmen, aber unter solchen Umständen möchte ich auch nicht leben und aufwachsen.

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